Eine schräge Familie
In diesem intimen Drama geht es um ein Paar, das sein gemeinsames Leben durch eine scheinbar einfache Verteilung von Aufgaben gestaltet. Die Frau arbeitet als Innenarchitektin und steuert mit kreativer Energie das Erscheinungsbild des Zuhauses bei, während der Mann den Haushalt organisiert und... Read more
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About Eine schräge Familie
In diesem intimen Drama geht es um ein Paar, das sein gemeinsames Leben durch eine scheinbar einfache Verteilung von Aufgaben gestaltet. Die Frau arbeitet als Innenarchitektin und steuert mit kreativer Energie das Erscheinungsbild des Zuhauses bei, während der Mann den Haushalt organisiert und dafür sorgt, dass der Alltag funktioniert. Der Film zeichnet ihren Alltag mit ruhigen Blicken, leisen Gesprächen und kleinen Gesten nach, ohne laute Alarmglocken. Zwischen den Routinehandlungen, dem Putzen, dem Einkaufen und den kurzen Streits entsteht eine feine Spannung zwischen Nähe und Unabhängigkeit. Die Figuren bleiben nah beobachtet, ihre Wünsche und Grenzen werden behutsam freigelegt. Es geht weniger um äußere Dramen als um die innere Rangordnung einer Partnerschaft und wie sie sich im Laufe der Zeit wandelt.
Regie führte Jan Ruzicka im Jahr 1999; der Film entstand als eigenständiges Drama und basiert auf einem eigenen Drehbuch, das weniger auf einer Vorlage als auf der Beobachtung menschlicher Beziehungen fußt. Die Besetzung mit Peter Sattmann, Saskia Vester und Christine Harbort verleiht dem Stoff eine zurückhaltende, glaubwürdige Wirkung. Visuelle Mittel sind sparsam, der Fokus liegt auf Dialogen und dem Zusammenspiel der Räume.
Zu kommerziellen Kennzahlen gibt es keine veröffentlichten, verlässlichen Zahlen. Der Streifen blieb überwiegend im Bereich des Arthouse und Fernsehfilms, ohne nennenswerte weltweite Einnahmenmeldungen zu erzielen. Die Veröffentlichung im Kino war rar und der Film fand vor allem im Fernsehen statt.
In der Kritik wird der Film oft als ruhiges, präzises Beziehungsdrama beschrieben das den Blick auf Alltagsentscheidungen richtet. Zentrale Themen sind Geschlechterrollen, Kommunikation, Kompromisse und die Frage, wie viel Nähe in einer Partnerschaft erlaubt ist. Der Ton ist konzentriert, dialoglastig und dabei erstaunlich empathisch. Die Darsteller liefern feine Nuancen in ihrer Mimik und Stimme; die Einschnitte in den Alltag wirken authentisch statt melodramatisch.
Der Film hat keine weithin sichtbare kulturelle Ausstrahlung, doch in Fachgesprächen über moderne Familienbeziehungen tauchen einzelne Passagen auf. Die Darstellung der Wohnung, die schlichte Bildsprache und die feine Dynamik zwischen den beiden Protagonisten bleiben im Gedächtnis und liefern Stoff für Diskussionen über Alltagsrealität. Einige Szenen werden in Seminaren zitiert, wenn es um Geschlechterrollen im Haushaltsleben geht.
Details
- Release Date
- January 01, 1999
- Type
- Movie
- Genres
- Drama
- Country
- Germany
- Studio
- ARD
- External Links
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Cast
Peter Sattmann
Jakob
Saskia Vester
Marie
Christine Harbort
Hilde Müller-Bensheim
Teresa Harder
Eva Silberstein
Cornelia Lippert
Esther
Thomas Morris
Jochen Reiter
Sabrina Rattey
Emma
Director: Jan Ruzicka