Götz von Berlichingen
Der Film portraitiert den berühmten Ritter Götz von Berlichingen in einer Epoche, in der Machtspiele zwischen Königtum, Adel und freiheitsliebenden Kriegern das politische Leben bestimmen. Götz bleibt ein unbeugsamer Kämpfer mit starkem Sinn für Ehre, Loyalität und Gerechtigkeit, der durch... Read more
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About Götz von Berlichingen
Der Film portraitiert den berühmten Ritter Götz von Berlichingen in einer Epoche, in der Machtspiele zwischen Königtum, Adel und freiheitsliebenden Kriegern das politische Leben bestimmen. Götz bleibt ein unbeugsamer Kämpfer mit starkem Sinn für Ehre, Loyalität und Gerechtigkeit, der durch Burgen, Schlachtfelder und Festlichkeiten zieht. Immer wieder gerät er in Konflikte mit Rivalen und höfischen Intrigen, doch er sucht zugleich nach einer gerechten Ordnung und nach Wegen, seinen Namen zu schützen. Im Mittelpunkt stehen seine Beziehungen zu mächtigen Adligen, dem Kaiser Maximilian und seinen Verbündeten wie Franz von Sickingen, die seine Entscheidungen beeinflussen und seine Standhaftigkeit prüfen. Rittertum, Loyalität und der Wille zur Selbstbestimmung prägen seine Reise, ohne einfache Antworten zu liefern.
Der Film entstand 1955 unter der Regie von Alfred Stöger, einer Figur des historischen Dramas des Nachkriegsfilms. Die Hauptrolle des Götz wird von Ewald Balser souverän getragen, unterstützt von Raoul Aslan als Kaiser Maximilian, Albin Skoda als Adelbert von Weislingen, Judith Holzmeister als Adelheid von Walldorf und Fred Liewehr als Franz von Sickingen. Die Kamera fängt die Ritterszenen, Burgensembles und Hofstuben behutsam ein, ohne die Ereignisse zu überhöhen, wodurch der Stoff räumlich und zeitlich glaubwürdig wirkt.
Über Box Office existieren kaum verifizierbare Zahlen, und viele Archive geben nur fragmentarische Hinweise. Der Film wird in Fachzeitschriften als Beispiel für das historisch orientierte Drama der 1950er Jahre genannt. Konkrete weltweite Einnahmen sind nicht öffentlich dokumentiert, weshalb man auf zeitgenössische Rezensionen und Studiomaterialien angewiesen ist.
Der Film gehört zu den historischen Dramen dieser Epoche und spiegelt das Interesse des deutschen Kinos an Rittertum, Ehre und höfischen Konflikten wider. Die Inszenierung vermittelt eine nüchterne, ehrliche Atmosphäre, während Kostüme, Requisiten und Sets eine glaubwürdige Welt schaffen. Ikonische Szenen oder Zitate stehen weniger im Vordergrund, doch die filmische Gestaltung beeinflusst spätere Produktionen, die ähnliche historischen Stoffe behandeln.
In der Rezeption wird betont, dass der Film die Spannung zwischen Pflicht und persönlicher Freiheit, zwischen Kaiserreich und individuellem Gewissen erfahrbar macht. Die Darsteller liefern ruhige, präzise Leistungen, die Figuren mit innerer Zerrissenheit und Würde zeichnen. Die Regie von Stöger verzichtet auf billige Effekte und setzt auf klare Linien, stabile Bildsprache und eine angemessene Tempoentwicklung, wodurch das historische Thema zugänglich bleibt.
Details
- Release Date
- October 13, 1955
- Type
- Movie
- Genres
- Drama
- Country
- Germany
- External Links
- View on IMDB
Cast
Ewald Balser
Götz von Berlichingen
Raoul Aslan
Kaiser Maximilian
Albin Skoda
Adelbert von Weislingen
Judith Holzmeister
Adelheid von Walldorf
Fred Liewehr
Franz von Sickingen
Ulrich Bettac
Bischof von Bamberg
Heinz Moog
Ernst Pröckl
Auguste Pünkösdy
Elisabeth
Felix Steinboeck
Bruder Martin
Director: Alfred Stöger