Die Dame ist nicht fürs Feuer
Dieses 1960 produzierte deutsche Fernsehdrama wird von Edward Rothe inszeniert und versammelt eine kleine Gruppe gegnerischer oder verwandter Figuren. Die Handlung verzahnt persönliche Begegnungen mit gesellschaftlichen Erwartungen und zeigt, wie Konflikte im privaten Raum zu Druck und Spannungen... Read more
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About Die Dame ist nicht fürs Feuer
Dieses 1960 produzierte deutsche Fernsehdrama wird von Edward Rothe inszeniert und versammelt eine kleine Gruppe gegnerischer oder verwandter Figuren. Die Handlung verzahnt persönliche Begegnungen mit gesellschaftlichen Erwartungen und zeigt, wie Konflikte im privaten Raum zu Druck und Spannungen führen können. Ohne auf spektakuläre Effekte zu setzen, rückt der Fokus stärker auf Gespräche, subtile Provokationen und die stille Würze menschlicher Entscheidungen. Im Mittelpunkt stehen Richard, gespielt von Ernst Jacobi, und Thomas Mendip, dargestellt von Helmut Schmid, begleitet von Alizon, gespielt von Cordula Trantow, sowie Nicholas Devize und Humphrey Devize, verkörpert von Dieter Kirchlechner und Hartmut Reck. Die Erzählung arbeitet mit Konflikten zwischen Pflicht und Verlangen, Loyalitäten und Verrat, und lässt Raum für Interpretationen darüber, wie eine Gesellschaft im Wandel reagiert. Die Figuren agieren in einer nüchternen, aber eindringlichen Atmosphäre, wodurch sich ein intimes Porträt menschlicher Beziehungen entwickelt, das bis in kleine Gesten und Blicke spürbar wird.
Der Film wurde 1960 als deutsches Fernsehdrama ausgestrahlt. Edward Rothe führte Regie und vor der Kamera standen Ernst Jacobi, Helmut Schmid, Cordula Trantow, Dieter Kirchlechner und Hartmut Reck, was eine intensive rein dialogbasierte Gestaltung ermöglichte. Die Produktion spiegelt die frühen Versuche des Kriegs- und Nachkriegsfernsehens wider, sich durch scheinbar unspektakuläre Formate ein eigenes künstlerisches Profil zu geben.
Die Rezeption dieser Produktion lässt sich schwer fassen, doch Kritiker der Zeit betonten oft die konzentrierte Dialogführung und die Gedankentiefe der Figuren. Zentrale Themen sind Pflicht versus Privatleben, Machtverhältnisse in einer engen Gemeinschaft, Vertrauen und moralische Abwägung in konfliktreichen Situationen, die ohne Rausch und Action auskommen.
Kulturell bleibt diese Arbeit eher eine Randnotiz der frühen Fernsehkunst. Sie steht exemplarisch für eine Epoche, in der Fernsehen als Medium soziale Realitäten erforschte und weniger auf spektakuläre Effekte setzte. Einige heutige Archivmaterialien würdigen solche nüchternen, intensiven Dramen als Vorläufer realistischer Serien.
Zu Auszeichnungen liegen keine verlässlichen Informationen vor; es scheint keine größeren Nominierungen gegeben zu haben. Damit gehört die Produktion eher zu den weniger dokumentierten Beispielen des deutschen Fernsehschaffens jener Jahre und bleibt primär in Archivbeständen sichtbar.
Details
- Release Date
- November 10, 1960
- Type
- Movie
- Genres
- Drama
Cast
Ernst Jacobi
Richard
Helmut Schmid
Thomas Mendip
Cordula Trantow
Alizon
Dieter Kirchlechner
Nicholas Devize
Hartmut Reck
Humphrey Devize
Agnes Fink
Jennet Jourdemayne
Nora Minor
Margaret Devize
Josef Sieber
Matthew Skipps
Hermann Schomberg
Edward Tappercoom
Director: Edward Rothe