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Requiem für ein Ekel

Movie 2003
Directed by Ernst-Ludwig Freisewinkel

Requiem für ein Ekel nimmt den Ton des Abschieds ernst und setzt sich mit dem Phänomen um, das die deutsche Fernsehlandschaft maßgeblich prägte. Statt einer herkömmlichen Würdigung führt der Film eine stille Beerdigung des fiktiven Alfred Tetzlaff aus, jener provokanten Figur aus der populären... Read more

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About Requiem für ein Ekel

Requiem für ein Ekel nimmt den Ton des Abschieds ernst und setzt sich mit dem Phänomen um, das die deutsche Fernsehlandschaft maßgeblich prägte. Statt einer herkömmlichen Würdigung führt der Film eine stille Beerdigung des fiktiven Alfred Tetzlaff aus, jener provokanten Figur aus der populären Serie Ein Herz und eine Seele. In einem verwaisten Haus versammeln sich Politiker, Literaten, Wissenschaftler und Filmemacher, die den toten Mann kommentieren und mehr über sich selbst erzählen als über ihn. Kurzfilmische Einlagen kontrastieren Alfreds Figur mit ihrem englischen Pendant Alf Ganett und mit Archie Bunker aus den USA. Dieter Süverkrüp mischt Spottgesänge hinein, um die Debatte aufzulockern. Heinz Schubert spricht in einem Interview über seine Beziehung zu der Figur, die ihm so viele Diskussionen brachte.

Regie führte Ernst-Ludwig Freisewinkel, und der Film von 2003 greift auf das erfolgreiche Fernsehphänomen Ein Herz und eine Seele zurück, um eine selbstreflexive Abschiedsfeier zu inszenieren. Die Produktion arbeitet mit einem klaustrophobisch-realistischen Setting, das den Blick vom Privatleben zur öffentlichen Debatte richtet. Die Bilder verknüpfen Archivschmuck mit modernem Humor.

Der Film setzt gezielt kulturelle Referenzen ein und macht aus der Debatte um populäre Fernsehmoral eine globale Frage. Durch kurze Einspielungen von Alf Ganett und Archie Bunker wird sichtbar, wie Fernsehfiguren internationale Grenzen überschreiten und unsere eigenen Vorurteile spiegeln. Die Mischung aus Kritik, Archivmaterial und Kabarett macht das Werk zugänglich, aber ernst.

Die Rezeption betont eine nüchterne, fast theatralische Auseinandersetzung mit dem Erbe einer polarisierenden Fernsehfigur. Der Film untersucht Fernsehpopulismus, den Umgang mit Protagonisten und wie Medien Mythen bilden. Er verzichtet auf Sensationen und setzt stattdessen auf Reflexion, Ethik des Materials, einen respektvollen Blick auf das Zuseherpublikum und eine stille Trauer.

Es liegen keine veröffentlichten Box Office Zahlen vor, doch der Film wird eher als medienkritisches Kunstprojekt gesehen denn als kommerzieller Erfolg. Kritische Stimmen loben die Arbeit an der Metareflexion der Fernsehlandschaft.

Details

Release Date
June 01, 2003
Type
Movie
Studio
WDR

Cast

Heinz Schubert

Heinz Schubert

Alfred

Elisabeth Wiedemann

Elisabeth Wiedemann

Else

Diether Krebs

Diether Krebs

Michael

Hildegard Krekel

Hildegard Krekel

Rita

D

Dieter Süverkrüp

Gitarrenspieler

Director: Ernst-Ludwig Freisewinkel

Frequently Asked Questions

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Requiem für ein Ekel nimmt den Ton des Abschieds ernst und setzt sich mit dem Phänomen um, das die deutsche Fernsehlandschaft maßgeblich prägte. Statt einer herkömmlichen Würdigung führt der Film eine stille Beerdigung des fiktiven Alfred Tetzlaff aus, jener provokanten Figur aus der populären Se...

Requiem für ein Ekel stars Heinz Schubert, Elisabeth Wiedemann, Diether Krebs, Hildegard Krekel, and Dieter Süverkrüp.

Requiem für ein Ekel was directed by Ernst-Ludwig Freisewinkel.

Requiem für ein Ekel was released on June 01, 2003.

Heinz Schubert verkörpert die Figur Alfred in dem Film, der als zentrale Bezugsperson aus Ein Herz und eine Seele dient und dessen Tod stilgerecht inszeniert wird.

Nein, es ist keine direkte Fortsetzung. Der Film nutzt die Serie als Anlass, über sie zu reflektieren und den Tod von Alfred Tetzlaff zu thematisieren.

Elisabeth Wiedemann spielt Else und Diether Krebs spielt Michael in dem Film.

Dieter Süverkrüp spielt den Gitarrenspieler und lockert die Leichenfeier mit Spottgesängen über Spießer auf.